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Fortschrittliche Lernunterstützer oder versteckte Spione?

Die Digitalisierung macht auch im Kinderzimmer nicht halt und so wie unser Wohnzimmer durch Alexa und Co. smart werden kann, so werden es auch immer mehr Kinderzimmer. Roboter, die durch Apps gesteuert werden können oder Teddys, die Fragen von Kindern durch Sprachsteuerung beantworten können, die Hersteller von Baby Spielzeuge nutzen immer mehr Technologie, um ihre Spielzeuge fortschrittlicher zu machen, sodass sie im Zeitalter der Digitalisierung und Smart-Home Geräte mithalten können.

Die Vorteile solcher Spielzeuge sind leicht erkennbar. Durch das Programmieren von Robotern können Kinder schon ganz früh ein Verständnis für Algorithmen und Schleifen bekommen und Teddys, die Fragen von Kindernbeantworten, fördern das Allgemeinwissen und Stillen die Neugierde von Kindern.

Solche smarten Spielzeuge ziehen jedoch auch Nachteile mit sich, die auf den ersten Blick vielleicht nicht direkt auffallen. So hat Stiftung Warentest herausgefunden, dass aktuelle smarte Spielzeuge so einige Sicherheitslücken aufweisen. Das macht die Teddys und Roboter auf einmal gefährlich, denn Fremde können bei einigen Spielzeugen ohne großen Aufwand und Computer-Kenntnisse durch eine Bluetooth Verbindung ohne Passwort Zugriff auf die Spielzeuge bekommen, sodass sie die Kinder getarnt durch Teddys ausfragen, bedrohen oder Befehle geben können, statt ihnen Antworten auf ihre Fragen zu geben (vgl. Hauck 2017, Stiftung Warentest 2017).