Einführung


In diesem Kapitel werden unterschiedliche Möglichkeiten vorgestellt, durch die eine Speicherung von Daten möglich ist. In diesem Zusammenhang wird sich auf drei unterschiedliche Speichermöglichkeiten beschränkt, die besonders von Bedeutung sind. Die drei Speichermöglichkeiten werden zunächst definiert und die Anwendungsbereiche genauer erklärt. Neben den Vor- und Nachteilen werden zusätzlich Löschmöglichkeiten vorgestellt.

Zum einen werden lokale und mobile Speichermedien genauer beschrieben, die zur Speicherung sowie Sicherung von hohen Datenmengen sinnvoll sind. Zu den lokalen und mobilen Speichermedien gehören beispielsweise die lokale Festplatte, die CD/DVD, die externe Festplatte sowie der USB-Stick.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der Datenspeicherung in der Cloud. Es wird genau erklärt, was unter einer Cloud zu verstehen ist, und welche Möglichkeiten für unterschiedliche Nutzer existieren. Zusätzlich sind die Top 10 der Cloud Anbieter aus dem Jahr 2016 in einer Tabelle dargestellt.

Als letzte Möglichkeit wird auf die sozialen Plattformen Facebook und XING eingegangen. Heutzutage hat fast jeder Nutzer ein Facebook Profil und es wichtig zu wissen, welche Möglichkeiten Facebook bietet, bestimmte Daten zu speichern und zu teilen. Der Nutzer wählt die eigenen Daten aus, um sich im Internet darzustellen. Typische Daten, die Nutzer in sozialen Netzwerken speichern, sind Bilder, Angaben zur eigenen Person oder Kommentare. Da diese Daten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, ist ein bewusster Umgang der Daten unumgänglich. Zusätzlich wird die Plattform XING vorgestellt, die sich für die berufliche Laufbahn eignet, da sich dort Arbeitnehmer vorstellen und mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt kommen können.







Lokale und mobile Speichermedien

Definitionen

„Der zu erklärende Begriff setzt sich aus den beiden Bestandteilen 'lokal' und 'Datenträger' zusammen. Das zweite Wort setzt sich wiederum aus zwei 'Daten' und 'Träger' zusammen. Ein 'Datenträger' ist also etwas, das Daten trägt. In diesem Fall sind die Daten digitale Daten.

Der Begriff lokal taucht in den verschiedensten Zusammenhängen auf, bezieht sich aber immer auf einen bestimmten Ort. Mit dem 'lokal' aus dem Begriff 'lokaler Datenträger' ist ein bestimmter Port eines PCs, Laptops oder anderen Geräts gemeint. [...]” (vgl. Renz o.J.)
Lokale Datenträger sind also Datenträger die fest eingebaut sind, wie z.B. eingebaute Festplatten. Mobile Datenträger sind hingegen Datenträger die man mit sich führen kann z.B. externe Festplatten.

„Bei Wechseldatenträgern handelt es sich um Speichermedien, die während des Betriebs aus dem Computer entnommen werden können. Beispiele hierfür sind CDS, DVDs und Blu-Ray-Disks sowie Disketten und USB-Sticks. Mithilfe von Wechseldatenträgern kann der Nutzer ganz einfach Daten von einem Computer auf einen anderen übertragen.“ (vgl. Rouse 2016)

USB-Sticks sind Wechseldatenträger und dienen, wie alle Speichermedien, zur Archivierung und zum Austausch von Daten. Dabei kommunizieren sie über den Universal Serial Bus (USB). Die Speicherung der Daten läuft dabei elektronisch. USB-Sticks können so klein gebaut werden, dass alles in den USB-Anschluss passen würde. Dies wird jedoch meist nicht gemacht, da so kleine USB-Sticks schnell verloren gehen können und diese auch schlechter zu handhaben sind. USB-Sticks mit USB-3.1 können eine Datenübertragungsrate von bis zu 1250 Megabyte pro Sekunde (kurz MB/s) (vgl. Schmidt 2016) und eine Datenkapazität von bis zu 1 Terabyte (kurz TB) haben ( vgl. Greif 2001).
Die Compact Disc (kurz CD) und die digital video disc oder digital versatile disc (kurz DVD) sind mobile Speichermedien, die ihre Daten optisch speichern. CDs haben eine Kapazität von bis zu 900 MB und eine Datenübertragungsrate von bis zu 100 MB/s. DVDs hingegen haben eine Kapazität von bis zu 17 Gigabyte (kurz GB) und eine Datenübertragungsrate von bis zu 300 MB/s. (vgl. Gao 2011, Folie 6)
Hard disc drive (kurz HDD) Festplatten sind magnetische Speichermedien. Die Daten werden also durch Magnetisierung, mittels Schreib- und Lesekopf, auf der „Platte“ gespeichert. Es gibt externe und interne Festplatten. Dabei sind die internen Festplatten fest (lokale Festplatten) verbaut und die externen nicht (mobile Festplatten). Die Datenübertragungsrate beträgt maximal 500 MB/s (vgl. Frenzel 2011) bei einer Datenkapazität von bis zu 8 TB pro Festplatte. (Stand: 19.12.2016). Es können auch mehrere Festplatten in ein größeres Gehäuse gepackt werden, wodurch eine größere Datenkapazität möglich ist. ( vgl. Hartware Shotte.de o. J. )
Die Abkürzung SSD steht für Solid-State-Disk bzw. Solid-State-Driver. SSD-Festplatten gehören zu den nichtflüchtigen elektronischen Speichermedien. Auch sie sind als externe und interne Festplatten erhältlich. Die zurzeit schnellste SSD-Festplatte hat eine Datenübertragungsrate von 550 MB/s (vgl. Schulz und Leschke 2016) und eine Datenkapazität von bis zu 16 TB. (vgl. Chip 2015)
Die Baugröße einer Festplatte wird in Zoll angegeben, was sich auf Durchmesser der Speicherscheibe im Laufwerk bezieht. Die kleinste Festplatte ist weniger als 1 Zoll groß, die größte 3,5 Zoll. (vgl. Cumputer Bild o. J.)


Anwendungsbereiche

USB-Sticks werden meistens zum Speichern von Dokumenten, Musik, Videos und dergleichen verwendet. Sie sind sehr günstig herzustellen und werden daher auch gerne als Werbeartikel, mit einem Werbevideo oder Bildern von angepriesenen Waren, verschenkt. Sie können aber auch, mit entsprechenden Sensoren, als Datenlogger (prozessorgesteuerte Speichereinheit) für Luftfeuchtigkeit und Temperatur verwendet werden. (vgl. Cardin o. J.)
CDs und DVDs werden überwiegend für Musik, Videos und Spiele verwendet, wobei sie mehr und mehr durch Internetplattformen wie Steam (Spieleplattform) oder Spotify (Musik Streaming Plattform) ersetzt werden. Mit ein Grund dafür ist sicherlich ihre begrenzte Lebensdauer von 1 bis 30 Jahren. (vgl. Seemann o. J.)
Externe SSD und HDD Festplatten dienen meistens zur Sicherung sämtlicher Daten, wie z.B. Dokumente, Musik, Filme und Videos. Die meisten externen Festplatten haben dafür einen USB-Anschluss, weil dieser am meisten verbreitet ist. Es gibt aber auch schon welche mit LAN-Kabel oder ganz kabellos über WLAN. (vgl. Hartware Shotte.de o. J.) Interne Festplatten werden i.d.R. zur Speicherung der Daten und des Betriebssystems eines Computers verwendet. Lokale Festplatten für den Privatgebrauch (verbaut in Computern, Laptops) haben meistens einen SATA (Serial Advanced Technology Attachment) Anschluss.
„Speziell für Zentralcomputer in Netzwerken oder sehr schnelle Arbeitsrechner, sogenannte „Workstations“, wurden noch andere Anschlusstechniken entwickelt: „SCSI“ („Small Computer Systems Interface“),„SAS“ („Seriell angeschlossenes SCSI“) und „FC“ („Fiber Channel“). Bei SCSI können beispielsweise bis zu 15 Festplatten an ein Datenkabel angeschlossen werden. Für den PC zu Hause bringt das aber keinen Vorteil.“ (vgl. Computer Bild o. J.) Anders in Unternehmen, bei denen riesigen Mengen von Daten gespeichert werden.


Löschmöglichkeiten

Beim Löschen von Daten gibt es mehrere Stufen, bei denen die Daten immer schwieriger wieder herzustellen sind und somit sicherer gelöscht sind.

Einige Betriebssysteme wie z.B. Windows haben ein Verzeichnis in dem nicht mehr gebrauchte Daten landen, den sogenannten Papierkorb. Die Funktionsweise kann man sich wie bei dem Papierkorb im Büro vorstellen. Dokumente, Bilder, usw. die nicht mehr gebraucht werden, landen und verweilen dort, bis er geleert wird. Bis dahin kann alles hineingeworfene wieder herausgenommen und weiterverwendet werden. Dies geschieht verlustfrei und mit geringem Aufwand. (vgl. Czernik 2015)
Wenn der Papierkorb dann geleert wird, werden alle Daten gelöscht. Die Daten sind aber nicht komplett verschwunden, sonder lediglich unsichtbar und können daher mit etwas Aufwand wiederhergestellt werden. Vergleichbar wieder mit dem Papierkorb im Büro, dessen Inhalt in die blaue Tonne kommt. Solange die Müllabfuhr noch nicht da war, sind die Daten noch zu retten. Man spricht vom logischen Löschen der Daten, weil ihr Eintrag im Datenverzeichnis entfernt wird. Die Datei selbst befindet sich noch auf dem jeweiligen Datenträger, auf dem sie gespeichert wurden. (vgl. Czernik 2015)
Hat die Müllabfuhr dann alles zur späteren Vernichtung abgeholt, sind die Daten nahezu weg und nicht wiederherstellbar. Bei Datenträgern geschieht dies, wenn die Daten überschrieben werden. Dabei werden die Daten verfälscht und sind nur mit sehr hohem Aufwand und Kosten unter Umständen wiederherstellbar. Dies wird als physisches Löschen oder sicheres Löschen bezeichnet. Einige Dienstprogramme, wie z.B. AVG PC TuneUp bieten die Möglichkeit des sicheren Löschens an. Dabei löschen sie die Datei erst logisch und überschrieben sie dann mehrmals an ihrem Speicherort. (vgl. Czernik 2015)
Bei Solid State Drive (SSD) Festplatten gibt es einen Bereich zur automatischen Verwaltung, auf den der Nutzer nicht zugreifen kann. In diesem Fall muss der Hersteller eine „Secure-Erase“ Funktion in form eines Dienstprogramms bereitstellen um die Dateien sicher zu löschen und damit unbrauchbar zu machen. Die Festplatte wird dabei wieder auf den Werkszustand zurückgesetzt und ist so schnell, wie am ersten Tag.(vgl. Wolski 2012)


Vor/Nachteile

Die meisten Nachteile bei lokalen und mobilen Speichermedien sind auf Menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Auch wenn nicht immer beabsichtigt, kann dies zu Datenverlust und Schäden führen.
Ein Nachteil bei magnetischen Speichermedien ist, dass sie empfindlich gegen starke Magnetfelder (z.B. Transformatoren oder Elektromotoren) sind. Es kann zum Datenverlust kommen. Daher sollten sie nicht in die Nähe solcher Strahlungsquellen. (vgl. BfSidI 1999, G 1.9) Ein weiterer Nachteil ist, dass Speichermedien manipuliert oder zerstört werden können. (siehe: BfSidI 2014 ,G 5.1)
Weiterhin gibt es einige Nachteile, die eher bei mobilen Datenträgern auftreten. Am Fahrlässigsten ist wahrscheinlich das nichtbeachten von Sicherheitsmaßnahmen. Beispiel: „In einer Institution ist es verboten, fremde USB -Geräte an die IT-Infrastruktur der Institution anzuschließen. Ein Mitarbeiter findet gerade keinen dienstlichen USB -Stick und verbindet stattdessen sein Smartphone mit dem PC. Diese mobile IT war jedoch mit einer Schadsoftware infiziert, wodurch es zu einem unberechtigten Datenabfluss kam.“ (vgl. BfSidI 2014, G 3.3) Ein weiterer Nachteil ist, dass mobile Speichermedien durch die meist wechselnde Einsatzumgebung beeinträchtigt werden. Dazu gehören Staub und Feuchtigkeit, wie auch Transportschäden. Weiterhin werden sie oft in Bereichen benutzt, bei denen das Sicherheitsniveau unterschiedlich ist. Bevor man einen USB-Stick anschließt, sollte man sich fragen, wo dieser bereits überall war und ggf. Vorsichtsmaßnahmen einleiten. (vgl. BfSidI 2014, G 1.15)
USB-Sticks sind klein, handlich und leicht zu transportieren. Darüber hinaus sind sie einfach über einen Port (dem USB-Port) nutzbar. Die Datenübertragungsrate ist sehr gut und sie haben eine hohe Datenkapazität bei geringem Preis.(vgl. Computer Bild o. J.) Ein Nachteil bei USB-Sticks ist, dass sie sie leicht zu verlieren sind und schnell, einfach und heimlich gekaut werden können. Ein weiterer Nachteil bei USB-Sticks ist, dass sie anfällig für die Verbreitung von Viren sind. (siehe: Arnold 2010)
DVDs haben im Vergleich zu CDs eine hohe Speicherkapazität. Eine CD bietet nur ca. Platz für 70 Minuten Film. DVDs sind weiterhin problemlos auf allen DVD-Playern abspielbar, bei einigen CD-Formaten ist dies nicht der Fall. Im Vergleich mit anderen modernen Speichermedien schneiden CDs und DVDs eher schlecht ab. Bei häufiger Nutzung sehen sie schnell gebraucht aus, sie bekommen schnell Kratzer und sind zudem noch unhandlich zu transportieren. Wie die VHS-Kassette, sind CDs und DVDs in der heutigen Gesellschaft etwas veraltet. (vgl. Gao 2011, Folie 15)
HDD- Festplatten haben eine sehr hohe Speicherkapazität. Der Datenzugriff erfolgt schnell und sie sind sehr preiswert. Man kann sie als externe und interne Festplatte erhalten, je nachdem wofür man sie braucht. Dafür sind sie jedoch im Vergleich zu USB-Sticks und CDs/DVDs sehr sperrig und schwer. Zudem sind sie sehr empfindlich gegen Erschütterungen und Stöße und trotz ihrer Größe kann man Einzelteile nicht selber austauschen, wenn z.B. mal der Schreibkopf defekt ist. (vgl. Gao 2011, Folie 13)
SSD-Festplatten haben ebenfalls eine sehr hohe Speicherkapazität. Der Datenzugriff erfolgt zwar sehr schnell und sie sind sehr robust, dafür sind sie aber auch sehr teuer und ihre Wiederbeschreibbarkeit ist begrenzt. (vgl. Gao 2011, Folie 14)


Literaturverzeichnis








Cloudspeicher


Definition Cloud Speicherung

Im Zusammenhang der Cloud Speicherung wird von Cloud Computing gesprochen. Unter Cloud Computing wird die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und IT-Leistungen verstanden. Dazu gehört beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware, die als Service über das Internet angeboten wird. Übersetzt bedeutet Cloud Computing „Datenverarbeitung in der Wolke“ und dadurch wird die Arbeitsweise deutlich. IT-Ressourcen werden nicht von konkreten Rechnern bereitgestellt, sondern es ist von der virtuellen Rechenwolke die Rede, die aus vielen verschiedenen, miteinander vernetzten und verbundenen Rechnern besteht. Durch das Konzept der Virtualisierung und gemeinsamen Nutzung der IT-Ressourcen können Anwendungen und Daten in gleicher Weise von mehreren Nutzern gespeichert und geteilt werden. Dazu erfolgt der Zugriff auf den Cloud-Service direkt über das Internet, indem sich der Nutzer in das System einloggt und den Dienst sofort nutzen kann (vgl. Novadex GmbH 2016).

Dieses neue Verfahren zur Bereitstellung von IT-Ressourcen ermöglicht den Nutzern, dass sie keine unternehmenseigenen Rechenzentren betreiben müssen, sondern diese bei einem Cloud-Anbieter nutzen, reservieren und auch wieder freigeben können. Die Dienste des Cloud-Anbieters werden in diesem Zusammenhang bedarfsgerecht und dynamisch abgerufen und nach einem nutzungsabhängigen Abrechnungsmodell berechnet (vgl. Fehling und Leymann o. J.). Das bedeutet, der Cloud-Nutzer muss keine hohen Kosten in die Bereitstellung, Installation und Betreuung der eigenen Rechenzentren investieren. Dadurch werden die Kosten für die Nutzer planbarer und die langfristigen Investitionsausgaben für IT-Ressourcen reduziert (vgl. Novadex GmbH 2016). Zusätzlich können IT-Ressourcen schnell bereitgestellt oder freigegeben werden. Dies ist innerhalb weniger Minuten möglich. Bei der Bereitstellung von IT-Ressourcen verwendet man den Begriff Provisioning und bei der Freigabe handelt es sich um Deprovisioning. Beide Vorgänge werden vom Kunden eigenständig durchgeführt (vgl. Fehling und Leymann o. J.). Kurz gefasst handelt es sich bei Cloud Computing um das Outsourcen von Soft- und Hardware ins Internet zu einem externen Cloud-Anbieter (vgl. Novadex GmbH 2016).

Anwendungsbereich

Bei der Nutzung von Cloud-Diensten können vier Cloud-Typen unterschieden werden. Eine „Private Cloud“ ist fest einer bestimmten Firma zugeordnet und auch nur den Mitarbeitern dieser Firma zugänglich. In einer „Community Cloud“ wird die Private Cloud durch weitere Nutzungsgruppen erweitert, so dass sich eine eingeschränkte Gruppe von Firmen eine Cloud teilt. Eine „Public Cloud“ ist allgemein jedem zugänglich, das bedeutet, dass jede Firma oder auch Privatperson virtualisierte IT-Ressourcen reservieren und nutzen kann. Public Cloud Dienste sind im Vergleich zu den anderen Cloud-Typen besonders günstig, da Skaleneffekte besonders gut ausgenutzt werden können. In einer Public Cloud kann bei vielen Anbietern ein Bereich gegenüber anderen Nutzern abgegrenzt werden. Hierbei spricht man von der „Virtual Private Cloud“, die durch Zugriffsbeschränkungen erreicht wird (vgl. Fehling und Leymann o. J.).

Im Folgenden werden die unterschiedlichen Anwendungsbereiche erläutert, die in unterschiedliche Geschäftsprozesse aufgeteilt werden. Die Cloud-Anbieter verfolgen ein Geschäftsmodell, in dem sie Dienstleistungen anbieten. Die Dienstleistung besteht darin, IT-Ressourcen unterschiedlichster Art bereitzustellen und flexibel und dienst basiert nutzbar zu machen. Daher spricht man in diesem Zusammenhang von „Everything as a Service“ (EaaS). Dabei werden noch vier Klassen von Cloud Diensten unterteilt, die nach Art der IT-Ressource benannt sind, die vom Cloud-Anbieter bereitgestellt und verwaltet werden (vgl. Behrens 2015).

Die unterste Klasse „Infrastructure as a Service“ (IaaS) umfasst alle IT-Leistungen der Basisinfrastruktur. Das sind beispielsweise Rechnerkapazitäten, Netzwerke und Speicherplatz. Ein Vorteil liegt hierbei in der Skalierbarkeit, da die Cloud-Dienste je nach Nutzungsgrad und Bedarf dynamisch angepasst werden können. Speicherplatz, der von einem Cloud-Nutzer in Anspruch genommen wird, kann jederzeit verkleinert oder erweitert werden (vgl. Behrens 2015; Novadex GmbH 2016).

Bei der nächsten Klasse „Platform as a Service“ (PaaS) stehen erweiterte Funktionalitäten zur Verfügung, so dass die Möglichkeit zum Betrieb kundenspezifischer Anwendungen besteht. Es handelt sich hierbei um IT-Leistungen, mit denen sich Anwendungssoftware und Anwendungskomponenten entwickeln und integrieren lassen. Der Cloud-Service besteht hierbei darin, dass ein Zugang zu einer Softwareumgebung angeboten wird, in der Entwickler Anwendungssoftware erstellen und über Cloud-Dienste anbieten (vgl. Behrens 2015; Novadex GmbH 2016).

In der nächsten Klasse „Software as a Service“ (SaaS) werden von den Cloud-Anbietern komplett anpassbare Software-Anwendungen angeboten, die von den Nutzern über ein Netzwerk zugreifbar gemacht wird. Dabei teilen sich die Nutzer Hardware- und Plattform-IT-Ressourcen, ohne sich gegenseitig zu beeinflussen (vgl. Behrens 2015; Novadex GmbH 2016).

Die vierte und letzte Klasse „Business Process as a Service“ (BPaaS) bietet den Cloud-Nutzern die Möglichkeit, komplette Geschäftsprozesse zu einem Cloud-Anbieter auszulagern. Dieses kann durch den Einsatz von Geschäftsprozess Technologien umgesetzt werden, so dass der Anbieter alle IT-Ressourcen, die der Kunde für die Unterstützung seiner Geschäftsprozesse benötigt, zur Verfügung stellt. Dabei bleibt dem Kunden die konkrete Software Anwendung verborgen (vgl. Behrens 2015; Novadex GmbH 2016).

Löschmöglichkeiten

Bei der Löschung von Daten aus einer Cloud muss bedacht werden, dass diese Daten bei vielen Cloud-Diensten zunächst in einem virtuellen Papierkorb landen, aus dem sich die Daten einige Tage danach wieder herstellen lassen. Bei dem Cloud-Anbieter Dropbox beispielsweise werden bereits gelöschte aber noch wiederherstellbare Daten im jeweils aktuell geöffneten Ordner angezeigt, wenn auf das Papierkorb Symbol rechts oben neben dem Suchfeld geklickt wird. Mit Rechtsklick der Maustaste auf den Papierkorb und Auswählen von „Endgültig löschen“ können die Daten komplett entfernt werden. In dem Cloud-Dienst OneDrive von Microsoft andererseits befindet sich der Papierkorb nach dem Login links unten über dem entsprechenden Link und über der Liste der gelöschten Daten befindet sich dann der Befehl „Papierkorb leeren“ (vgl. Behrens 2015).

Ob die Daten nun endgültig gelöscht sind, kann nicht nachvollzogen werden, da man bei den Cloud-Speichern keinen physischen Zugang zu den Datenträgern hat. Daher sollte ein Cloud-Anbieter genutzt werden, dem Vertrauen geschenkt werden kann, dass dieser die Daten nach dem Löschen auch tatsächlich aus allen Datenbanken, Serverfarmen und Backup Systemen vernichtet. Um dem entgegenzuwirken ist die Verschlüsselung der Daten möglich, bevor diese in der Cloud hochgeladen werden (vgl. Behrens 2015).

Wenn es um sensible Unternehmensdaten geht, ist es besonders wichtig, dass geschäftskritische und personenbezogene Daten nicht mehr in der Cloud verfügbar sind. Bei einem Cloud- Anbieterwechsel kann der Nutzer die explizite Löschung seiner Daten nach Vertragsende vom ehemaligen Anbieter fordern. Im besten Fall ist die Datenlöschung nach Vertragsende im Vertrag abgesichert. Dazu schließt man einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (ADV) ab, um die endgültige Datenlöschung rechtmäßig zu gewährleisten (vgl. Manhart 2014).

Vorteile

Ein großer Vorteil liegt in der Einfachheit der Nutzung der Cloud-Dienste. Bei den meisten Cloud-Diensten findet die Anmeldung online statt und danach können diese Dienste auch direkt genutzt werden. Es gibt keine komplexen Prozesse für den Nutzer, die den Anmeldeprozess und die Benutzung erschweren (vgl. Scheible 2014). Außerdem können mehrere Nutzer in einer Cloud zusammenarbeiten und von überall darauf zugreifen, vorausgesetzt es besteht eine Internetverbindung (vgl. Bär und Schlede 2013).

Ein weiterer Vorteil liegt in der Kostenersparnis. Der Nutzer zahlt nicht mehr für die Hardware, deren Betreuung und Betrieb, sondern nur für die Cloud-Dienste und die Speicherplatzkapazität, die in Anspruch genommen werden. Es gibt auch grundsätzlich keine Beschränkung in Bezug auf den Speicherplatz. Wenn mehr Speicherplatz für Daten benötigt wird, kann einfach zusätzlicher Speicherplatz vom Cloud-Anbieter erworben werden. Die Kosten sind dadurch besser kalkulierbar. Es erfolgt nur für den Speicherplatz, der benötigt und genutzt wird, eine Bezahlung. Ein weiterer Vorteil wird in der Sicherheit gesehen. Professionelle Cloud-Anbieter werben für eine hohe Sicherheit in ihren Rechenzentren und garantieren Backups, um Daten wiederherzustellen (vgl. Bär und Schlede 2013).

Weitere Vorteile durch Cloud-Dienste bestehen darin, dass einzelne Rechner von den Spezialisten der Cloud-Anbieter in den Rechenzentren ausgetauscht werden können, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen. Somit ist es möglich, Hardware-Komponenten während des Betriebs zu wechseln und Software zu aktualisieren. Die Cloud aktualisiert sich kontinuierlich auf den neuesten Stand. Durch diese Unabhängigkeit von Geschäftsprozessen und den IT-Ressourcen sind Unternehmen flexibler und können sich auf ihre Ideen konzentrieren und innovativ arbeiten. Ein letzter Punkt, der in letzter Zeit in diesem Zusammenhang oft angebracht wird, ist „Green IT“. Nachhaltigkeit ist in der heutigen Zeit besonders wichtig. Das ist ein Vorteil für die Cloud-Dienste, da große zentrale Rechenzentren effektiver betrieben werden als viele kleine lokale Rechenzentren. Der Grund liegt in der konstanteren Auslastung. Zur Pufferung von Lastspitzen liegen oftmals in kleinen Rechenzentren viele Ressourcen brach und werden nicht genutzt und auch nicht gebraucht (vgl. Scheible 2014).

Nachteile

Ein erheblicher Nachteil der Cloud-Dienste liegt in der Pflicht der Anbindung an das Internet. Eine schnelle und stabile Internetanbindung ist Voraussetzung für die Cloud-Nutzung. Ohne sie ist eine solche Lösung der Cloud-Nutzung nicht sinnvoll. Wenn keine Internetanbindung zum Anbieter besteht, ist kein Arbeiten mehr möglich. Ein weiterer wichtiger Punkt liegt in der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Cloud-Anbieter. Da der Nutzer nicht sicher weiß, ob der Anbieter vertrauensvoll mit den Daten umgeht, liegt hierbei ein erheblicher Nachteil vor (vgl. Bär und Schlede 2013).

Ein weiterer Nachteil besteht in der Abhängigkeit des Cloud-Anbieters. Der Nutzer begibt sich in eine Abhängigkeit, da beispielsweise bei Insolvenz des Cloud-Anbieters ein neuer Anbieter gesucht werden muss und eventuell wichtige Kundendaten verloren sind. In den meisten Fällen besteht keine Möglichkeit auf die Rohdaten direkt zuzugreifen und diese Daten können meist ohne die passende Software nicht mehr verwendet werden. Außerdem gestaltet sich der Wechsel eines Cloud-Anbieters als schwierig, da ein automatischer Umzug nicht vorgesehen ist und die Cloud-Anbieter untereinander inkompatibel sind. Es gibt mittlerweile erste Ansätze zur Entwicklung von Standards im Cloud Computing, um die Daten zwischen Anbietern tauschen zu können. Zur Etablierung als Standards ist aber noch einige Zeit notwendig. Ein letzter gravierender Nachteil liegt im Datenschutz. Es besteht die große Gefahr von Hackerangriffen, da es durch die gemeinsame Nutzung, Teilung, Kontrolle und Verwaltung von IT-Ressourcen zu Schwachstellen kommen kann, da viele Schnittstellen genutzt werden und die Daten auf viele Server oder auch Anbieter verteilt sind (vgl. Scheible 2014).

Top 10 der Speicherdienste 2016


(Netzsieger GmbH 2016)

Literaturverzeichnis








Soziale Medien

Einleitung zu sozialen Medien

Neben lokalen Speichermedien und der Cloud-Speicherung ist eine weitere, aber etwas andere, Möglichkeit zur Speicherung von Daten die Nutzung von sozialen Medien.
Hier werden im Gegensatz zu den anderen beiden Möglichkeiten aber größtenteils andere Daten gespeichert, und zwar Daten die der Nutzer auswählt, um sich in der Öffentlichkeit bzw. im Internet darzustellen. So ziemlich alle Daten die der Nutzer in sozialen Medien speichert können von anderen Menschen gesehen werden.
Typische Daten, die man in sozialen Netzwerken speichert, sind Bilder, Angaben zur eigenen Person oder, Kommentare. Diese sind dann auf dem Server des jeweiligen sozialen Netzwerks gespeichert und von überall abrufbar. Die Speicherung ähnelt also der der Cloud.
Im folgenden werden zwei soziale Medien vorgestellt: Facebook, also der Klassiker unter den sozialen Netzwerken, von dem sicherlich jeder zumindest mal gehört hat, und Xing, ein eher unbekanntes soziales Netzwerk das weniger dem Vergnügen dient wie Facebook, sondern eher genutzt wird, um berufliche Beziehungen zu führen.

Facebook

Facebook Definition

Facebook (zu deutsch etwa „Gesichtsbuch“) ist quasi die Mutter aller sozialen Netzwerke. Es ist im Kern eine Kommunikationsplattform, basiert auf der Webseite facemash.com und wurde 2004 von Mark Zuckerberg veröffentlicht. (vgl. Focus Online 2010; Focus Online 2012) Es ist eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt, hatte am 25.10.2016 einen Marktwert von circa 380 Milliarden Dollar und hat mehr als 1,7 Milliarden monatliche Nutzer weltweit, was 23% der Weltbevölkerung ausmacht.(vgl. YCharts 2016; Statista 2016)
Auf Basis der multiplen Nutzungsmöglichkeiten Facebooks wurden zahlreiche andere soziale Netzwerke gegründet, so wurde z.B. die Möglichkeit Bilder zu seiner Person zu veröffentlichen zur Grundidee des Netzwerks Instagram.

Anwendungsbereich

Facebooks Kernfunktion ist vernetzen, was dadurch passiert, dass der Nutzer sich ein Profil erstellt,in dem dieser u.a. angeben kann, wann er Geburtstag hat, wo er arbeitet, wo er wohnt, usw., Freunde hinzufügt, mit diesen sein Leben teilt und chattet. Weiterhin kann der Nutzer Bilder und Videos öffentlich hochladen, mit entsprechenden GPS-Daten, wo das Bild entstanden ist. Außerdem kann er Status über sich veröffentlichen und Profile von Bekannten oder Profile von öffentlichen Personen auskundschaften.
Weiterhin bietet Facebook auch Prominenten oder Unternehmen die Möglichkeit, sich öffentlich zu präsentieren. Sie können Fans bzw. Kunden über aktuelle Events oder Angebote informieren und Facebook als Kommunikationskanal nutzen.
Auch möglich ist es über Facebook Anwendungen von Drittanbietern nutzen, meisten sind dies kleine Minispiele. Aber der Nutzer kann diese auch mit Unterstützung von Facebook selber erstellen, indem Facebook einem eine API zur Verfügung stellt, mit der er seine Anwendung an das Facebook-Design anpassen kann. (vgl. Lifewire 2016) Außerdem ist eine der wohl bekanntesten Möglichkeiten, die Facebook bietet, die Werbung von Dritten anzuzeigen. Unternehmen können auf Facebook für sich werben, wozu Handlungsdaten, wie z.B. Like-Angaben, genutzt werden. Für viele Unternehmen ist dies ein idealer Weg auch eine jüngere Zielgruppe zu erreichen. (vgl. Facebook 2012)

Löschmöglichkeiten

Facebook ermöglicht es, alle Dinge, die der Nutzer je auf seiner Seite geteilt hat, zu löschen. Dies umfasst Status, Bilder, Videos und persönliche Informationen. Facebook sagt aber selber, dass hierbei nicht alle Informationen dauerhaft von dem Server gelöscht werden und dies nur geschehen kann, wenn man sein Profil dauerhaft löscht.(vgl. Facebook 2016)
Weiterhin bietet Facebook an, dass wenn Inhalte über die eigene Person (sowohl geistiges Eigentum als auch Bilder auf denen der Nutzer selbst zu sehen ist) von Dritten ohne eigenes Einverständnis hochgeladen werden, dass Facebook diese löscht.

Vor- und Nachteile

Der wohl größte Vorteil, den Facebook zu bieten hat, ist die schier riesige Menge an Menschen die erreicht wird, z.B. 35% der Menschen in Deutschland (vgl. Statista 2014), was dazu führt, dass fast alle Menschen im persönlichen Umfeld so erreichbar sind. Der Nutzer kann sich mit ihnen über Chats austauschen, über Status mehrere Personen gleichzeitig über persönliche Ereignisse informieren oder Veranstaltungen planen und organisieren.
Auch für Unternehmen und Prominente ist dies ein Großer Vorteil, da diese so viele Menschen gleichzeitig erreichen und bewerben kann.
Aufgrund der internationalen Nutzung Facebooks, kann der Nutzer günstig und einfach mit Menschen aus anderen Ländern, zu denen er mal Kontakt hatte, kommunizieren, ohne große Probleme oder Kosten, da diese höchstwahrscheinlich auch Facebook nutzen, bzw. sich leicht einen Account einrichten können.
Ein weiterer Vorteil ist die Unterhaltung die Facebook bietet. Durch Like-Angaben hat der Nutzer die Möglichkeit, sich einen guten Mix an witzigen, unterhaltsamen oder interessanten Posts auf die Startseite zu holen.
Ein Nachteil, den Facebook unweigerlich hat, ist dass die Daten, die der Nutzer über sich angibt, zur Werbung genutzt werden. Außerdem können sie, wenn sie nicht durch entsprechende Account-Einstellungen geschützt werden, theoretisch von allen Personen der Welt eingesehen werden. Dies kann insofern problematisch sein, wenn die Daten genutzt werden, um Cyber-Mobbing zu betreiben.
Ein weiterer Nachteil ist, dass einige Personen von Facebook abhängig werden. Sie entfernen sich immer weiter von der Realität und stecken viel Zeit hinein.

XING

Definition

XING ist ein soziales Netzwerk bzw. ein Business-Netzwerk, dass im Gegenteil zu Facebook nicht Freunde und Bekannte miteinander vernetzt, sondern Arbeitskollegen und Arbeitgeber. Es wurde 2003 von Lars Hinrichs gegründet und hieß bis 2006 OpenBC(Open Business Club). (vgl. Gruenderszene 2014)
Die Kernfunktion, die XING von anderen sozialen Netzwerken abgrenzt, ist, dass XING den Benutzern weniger ein Freizeiterlebnis bietet, in dem der Nutzer Freunde und Bekannte finden und mit diesen chatten kann, als mehr eine Plattform um Jobs zu finden bzw. Informationen über eine Branche zu sammeln oder sich mit anderen Arbeitnehmern auszutauschen. XING selber sieht seine Funktionen darin, den Benutzern bewertete Unternehmen in ihrer Region anzuzeigen, ihnen Nachrichten über die Geschäftswelt ihrer Branche zu zeigen und sie über Events und Messen in Kenntnis setzt.(vgl. Xing, 2003)

Anwendungsbereich

XING bietet sowohl aus der Sicht einer Privatperson, als auch aus der Sicht von Unternehmen mehrere Anwendungsmöglichkeiten.
Grundsätzlich müssen sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen einige Daten über sich angeben, wie z.B. Name, Arbeitsstatus, beruflichen Werdegang, ein Anzeigebild, usw..
Aus der Sicht einer Privatperson ist die wohl zentralste Funktion, dass dieser Job-Angebote, die auf die persönlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ausgerichtet sind, einfach und schnell findet. Es gibt Übersichten über Unternehmen an sich, Vorteile für den Arbeitnehmer bei diesem Unternehmen und Reviews und Bewertungen aus der Sicht anderer Arbeitnehmer.
Weiterhin informiert XING über aktuelle Neuigkeiten aus der Arbeitswelt. Hier kann der nutzer verschiedenen Branchen, verschiedenen Wirtschaftsmagazinen oder verschiedenen angesehenen Personen aus gewissen Branchen folgen und erhält Neuigkeiten über diese sobald sie etwas Neues schreiben.
Außerdem bietet XING Benutzerforen an, in denen sich über verschiedenste Dinge ausgetauscht werden kann.
Zuletzt bietet XING dem Benutzer an, sich über Messen und Events in der Region zu informieren. Diese sind typischerweise auf die entsprechende Branche des Benutzers angepasst.
Unternehmen bietet XING also auf der anderen Seite an, qualifizierte Mitarbeiter zu werben, eine breite Masse an Leuten über gewisse Ereignisse zu informieren und stattfindende Events oder Messen zu umwerben.

Löschmöglichkeiten

Der Nutzer hat die Möglichkeit, sein Profil zu löschen, was dazu führt, dass auch alle Daten, Einträge, Kontakte und private Chats gelöscht werden. XING selber sagt, dass diese Daten später nicht wieder zu beschaffen sind.
Was allerdings nicht automatisch gelöscht wird, sind Inhalte, die der Nutzer entweder auf öffentlichen Seiten, Seiten anderer Nutzer oder in Gruppen gepostet hat. Diese muss er separat löschen bevor er das Profil löscht, sonst bleiben diese Inhalt dauerhaft auf der Webseite. (vgl. Xing, kein Datum)
Grundsätzlich ist es aber möglich, alle Inhalte, die gepostet werden, wie Bilder, Status oder Profilinformationen, zu löschen.

Vor- und Nachteile

XING kann, ähnlich wie Facebook, eine große Mitgliederanzahl vorweisen, und zwar fast neun Millionen in Deutschland. (vgl. Xing 2016)
Dies ist ein Vorteil, da der Nutzer natürlich sowohl als Unternehmen, als auch als Privatperson ein möglichst großes Angebot haben will, aus dem er auswählen kann.
Ein weiterer Vorteil ist, dass der Nutzer sich kompakter als irgendwo anders über Unternehmen informieren kann, bei denen er arbeiten will und er bekommt alle Informationen auf einen Blick. Würde er das Internet auf eigene Faust nach Unternehmen durchforsten bräuchte er zweifellos länger.
Ähnlich ist der Vorteil der Nachrichten, da XING einen guten Überblick über alle Nachrichtenbereiche bieten kann, die für eine Person interessant sein könnten.
Ein Nachteil, den XING hat, ist, dass der volle Funktionsumfang erkauft werden muss durch eine Premium-Mitgliedschaft.

Literaturverzeichnis