Ein Überblick über Geschichte, Ausmaß, Methodik, Rechtliches sowie Präventives zur Industriespionage

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Doch zunächst soll geklärt werden, wie Industriespionage in das Modul "Informatik und Gesellschaft eingeordnet werden kann.

Bezug der Industriespionage zu Informatik und Gesellschaft

Man könnte denken, dass die Industriespionage nur die betroffenen Unternehmen tangiert, doch in Wahrheit ist es so, dass wir selbst, als Endkonsument und Teil der Gesellschaft, ebenfalls von den Auswirkungen dieser Thematik betroffen sind.

Durch die Vorteile, die bei einer erfolgreichen Spionage entstehen, kann das stehlende Unternehmen Kosten einsparen, die sich letztendlich auf die Preise der Produkte auswirken. Würde zum Beispiel ein Unternehmen erfolgreich Informationen von einem Konkurrenten beschaffen, könnte dies Entwicklungskosten hemmen, welche sich im Preis des Endprodukts widerspiegeln. Den wirklichen Vorteil trägt hierbei der Kunde - vor allem bei Produkten, deren Preis sich größtenteils aus den Entwicklungskosten zusammen setzt.

Aus dieser Betrachtungsweise ist eine Spionage also nicht unbedingt von Nachteil für die Gesellschaft. Anders ist es aber bei einem Blick auf die moralische Seite, denn hier wird deutlich, dass ein grundlegendes Vertrauen für Unternehmen durch solch eine Methodik zerstört wird. Unternehmen erscheinen aus dieser Sicht als profit-gesteuerte Akteure, bei denen man nicht einschätzen kann, wie weit ihre Handlungen reichen. Spioniert das Unternehmen nur seine Konkurrenz aus? Oder vielleicht sogar die eigenen Mitarbeiter, oder im schlimmsten Fall die eigenen Kunden? All diese Fragen bleiben auf Grund der "Heimlichkeit" der Spionage ungeklärt, und lassen die Gesellschaft im Dunkeln.

Die Informatik erfährt in diesem Bereich eine Erweiterung ihrer Kompetenzen, denn die Spionage erschließt durch ihre Vielfältigkeit ganz neue Märkte in der Branche. So sind nun zum Beispiel Berater nötig, die das Unternehmen in Sicherheitsfragen zur Seite stehen, oder Softwareentwickler, die sich speziell auf die Sicherheitsaspekte einer Software konzentrieren. So gibt es wiederum "Hacker" die im Hintergrund agieren und die für Spionage nötige Schadsoftware erstellen. Die Möglichkeiten sind hier unbegrenzt, da es für jeden Handelnden einen Gegenhandelnden gibt, für jeden "Hacker" einen "Sicherheitsexpterten".

Abschließend lässt sich festhalten, dass der Bezug der Industriespionage zur Informatik und Gesellschaft offensichtlich besteht. So finden die meisten Spionagefälle in der informationstechnischen Domäne statt, von deren Auswirkungen wir unmittelbar betroffen sind. Ebenso ist es offensichtlich, das diese Bereiche zusammen gehören, da sie unmittelbar miteinander verbunden sind.

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