Social Networks

Seit Ende der 90er Jahre entwickelten sich die sozialen Netzwerke langsam immer schneller und erreichten einen immer höheren Verbreitungsgrad. Heutige Stellvertreter sind Facebook, MySpace, StudiVZ / MeinVZ und Xing. Mit mehr als 500 Millionen angemeldeten Nutzern, davon 13 Millionen in Deutschland, ist Facebook der größte Vertreter. Weitere Informationen zu diesen Themen finden Sie auf der Seite der Gruppe Social Network: http://www.informatik.uni-oldenburg.de/~iug10/sn/

An dieser Stelle werden nur die Aspekte der Datensicherheit näher betrachtet.
In den Profilen sozialer Netzwerke werden immer mehr Daten von den Nutzern auf Pflicht- und Freiwilligenbasis erhoben. Nur die wenigsten Nutzer überlegen sich wirklich was mit diesen Daten passiert. Fakt ist, dass die Daten aller Nutzer auf Basis der Datenschutzerklärung an dritte Parteien weitergegeben werden. Im Beispiel von Facebook als amerikanischer Konzern besteht nicht einmal eine solche Erklärung. Derzeit z.B. arbeitet Facebook an der Weitergabe sämtlicher privater Daten, wie z.B. Telefonnummern und Adressen.

Ein weiteres großes Problem, neben der Weitergabe von Daten an dritte Unternehmen, ist das Ausspionieren von Nutzerdaten durch Lücken in der Software der Internetseiten oder der Server in denen die Daten der Nutzer gespeichert sind.
Besonders gefährlich sind die sogenannten Apps, welche man in vielen sozialen Netzwerken zur Nutzung angeboten bekommt. Hier wird bei einigen Portalen der Zugriff auf Nutzerdaten durch die App nicht kontrolliert oder geregelt, sodass jeder potenziell eine App schreiben kann und dabei auf beliebige Daten der Nutzer zugreifen kann, die die App nutzen.

Beispiele für Lücken in der Software der Internetseiten sind z.B.: