Privat

Über die letzten Jahre haben sich soziale Netzwerke wie Facebook oder MeinVZ immer weiter verbreitet und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Auch die Möglichkeiten, die sich Teilnehmern dieser dort bieten, steigen immer weiter. Neben Fotos, die veröffentlich werden können, Nachrichten, die auf einer Pinnwand hinterlassen werden können oder Gruppen, in denen sich mit anderen zu verschiedenen Themen ausgetauscht werden können, bieten diese Netzwerke mittlerweile auch Minispiele, Terminkalender und eine Vielzahl an integrierten Anwendungen für die unterschiedlichsten Dinge.

Fand Kommunikation früher von Angesicht zu Angesicht, über das Telefon oder nun im Internet-Zeitalter über E-Mails, Chat und Instant-Messenger statt, verlagert sich diese mittlerweile immer öfter auf die sozialen Netzwerke.

Hierbei bieten sich auch viele Mölichkeiten der Selbstdarstellung. Informationen über einzelne Personen lassen sich schon sehr leicht einholen, bevor es überhaupt zu einem ersten Kontakt kommt. Dabei können diese Personen über in ihrem Profil angegebene Daten, Interessen und hochgeladene Fotos bestimmen, welche Informationen jemand bekommen soll und welches Bild von ihnen selbst entstehen soll. Viel einfacher als bei realen Treffen besteht also die Möglichkeit, auf ganz unterschiedliche Weisen aufzutreten und sich selbst vollkommen unterschiedlich erscheinen zu lassen.

Dabei ist es oft schwierig herauszufinden, wie jemand "wirklich" ist und oft entsteht bei Leuten, zu denen zunächst nur Kontakt über das Internet hergestellt wird ein ganz anderes Bild als das, was sich später bei einem realen Treffen herausstellt. In ihrem Online-Profil stellen sich die meisten so dar, wie sie sich selbst sehen oder gerne sehen wollen - was nicht zwingend mit der Wahrnehmung anderer Menschen, die anderen Menschen in der Realität von ihnen haben, übereinstimmt. Auf diese Weise wird das Knüpfen "echter" Kontakte über das Internet und insbesondere soziale Netzwerk oft erschwert.

Facebook-Experiment Ein Ziel dieses Teams war es, festzustellen, wie auf unterschiedliche Darstellungen einer Person in sozialen Netzwerken reagiert wird und zum Nachdenken anzuregen, ob der Begriff "Freunde" wie er in den sozialen Netzwerken inflationär für jede Person verwendet wird, die jemand seiner Liste hinzufügt, nicht etwas kritischer betrachtet werden sollte. »mehr«

Videobefragung Die Methodik der Videobefragung haben wir gewählt, um unsere Inhalte bestmöglich zu präsentieren. Es gibt wohl kaum ein anderes Medium, mit dem die Zielgruppe der 17 – 21 jährigen besser vertraut ist. Die Überlegung war durch die Videobefragung die Bereitschaft zu erhöhen, sich mit unserem Thema zu beschäftigen, d.h. uns zuzuhören. »mehr«