Der 200-Jahre-Mann

Inhalt

Dieser Film spielt in einer nicht allzu fernen Zukunkt, in der Androiden für Hausarbeiten eingesetzt werden. Auch die Familie Martin bsitzt einen solchen Roboter, der den Namen Andrew trägt. Dieser wird von vielen Familienmitgliedern abgelehnt, aber er entwickelt eine sehr gute Beziehung zur jüngsten Tochter Amanda, die sich schließlich sogar in ihn verliebt. Er erkennt dieses allerdings nicht und sie heiratet deswegen einen anderen Mann.

Andrew entwickelt im Laufe der Zeit künsterlische Fähigkeiten und nimmt auch menschliche Züge an. Schliesslich will er sich von deinem Besitzer „frei kaufen“, weil sein Drang nach Freiheit so groß geworden ist. Er würde gerne bei der Familie bleiben, baut sich aber aufgrund seiner streitigkeiten mit seinem Besitzer in der Nachbarschaft ein eigenes Haus.

Nach dem Tod seines Besizers, mit dem er sich kurz zuvor wieder versöhnt hatte, zieht er in die Welt hinaus, mit dem Ziel, weitere Roboter seiner Baureihe zu finden, die ähnliche Fähigkeiten wie er entwickelt haben. Dabei trifft er auf einen Roboterspezialisten, der ihn mit menschlich aussehenden Körperteilen ausstattet, wodurch er noch menschlicher wirkt. Der Weiterverkauf dieser Teile macht die beiden außerdem zu reichen Männern.

Schließlich kehrt Andrew zu seiner Familie zurück. Dort findet er Amanda und ihre Enkelin Portia auf. In diese verliebt er sich nach einiger Zeit und die beiden führen eine lange, aber von der Regierung nicht anerkannte, Beziehung.

Deswegen möchte Andrew vom Weltparlament als Mensch anerkannt werden. Dies wird ihm allerdings versagt, da ihm die wichtigste Eigenschaft eines Menschen, die Sterblichkeit fehlt. Da auch Portia ihr Leben nicht durch künstliche Organe verlängern möchte, verändert Andrew seinen Körper so, dass ein natürlicher Alterungsprozess einsetzen kann. Schließlich stirbt er im Alter von 200 Jahren an der Seite Portias, wenige Sekunden bevor ihn das Weltparlament zum Menschen erklärt. Er ist mit 200 Jahren somit der älteste Mensch der je gelebt hat gewesen.

Zukunftsvisionen

Im Film ist es einem Roboter möglich, künstlerische Fähigkeiten zu entwickeln, wie es zur Zeit der ersten Entwicklung von künstlichen Intelligenzen für unsere Zeit vorhergesagt wurde. Dies ist bis heute noch unmöglich, es existieren sogar kaum ansätze hierzu.

Ausserdem ist der Android im Film eine starke KI. Diese Art von KI ist derzeit noch unmöglich und nur eine ferne Zukunftsvision.

Aufgeworfene Fragen

Der Film zeigt einige ethische Probleme mit künstlichen Intelligenzen auf:

Zum einen ist die Frage, ob eine künstliche Intelligenz, die das gleiche Bewusstsein wie ein Mensch besitzt, dennoch weniger Rechte als dieser haben soll.

Zum anderen ist nicht geklärt, was einen Menschen zum Menschen macht und was eine künstliche Intelligenz von Menschen unterscheidet. Könnte also wirklich die Möglichkeit bestehen, dass ein Roboter zum Menschen wird?