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Fakultäten
Fk. II
Informatik
studium+lehre
mentoren
fbr-beschluss
FBR-Beschluss zum Mentorenprogramm
Die AG Mentorenmodell schlägt das folgende Modell zur Betreuung
von Studierenden im Fachbereich Informatik vor:
Aufgabe des Mentors/der Mentorin ist die Beratung der Studierenden in
allen das Studium betreffenden Fragen. Mentoren sind nicht als Kontrollinstanz
zu verstehen. Sie sollen die ihnen zugeordneten Studierenden ggf. aktiv
motivieren, jedoch keinen Druck ausüben.
Mindestens einmal im Semester sollte ein Treffen zwischen dem Mentor
und der jeweiligen Gruppe der Studierenden stattfinden. Vorgeschlagen
wird, daß dies auf Einladung des Mentors hin zu Beginn oder am Ende
eines Semesters geschieht, die individuelle Handhabung soll aber freigestellt
sein. Zwischen diesen Treffen sollte der Mentor als fester Ansprechpartner
bei evtl. auftretenden Problemen fungieren. Zumindest einmal pro Semester
sollte ein persönliches Gespräch mit jedem zugeordneten Studierenden
geführt werden. Ggf. sollte der Mentor auch selbst aktiv werden und
"seine" Studierenden direkt ansprechen, wenn er Anlaß
dazu sieht.
- Die Teilnahme von Studierenden und ProfessorInnen bzw. MitarbeiterInnen
soll freiwillig geschehen. Die Professoren und unbefristet beschäftigten
MitarbeiterInnen werden jedoch gebeten, als Mentor einer Gruppe von
Studierenden zu fungieren.
- Die Zuordnung der Studierenden soll bereits im ersten Semester geschehen.
Um eine gleichmäßige Verteilung auf die Mentoren zu erreichen,
sollen die Studierenden im ersten Semester den Mentoren zugelost werden.
- Für Studierende höherer Semester soll die Zuordnung zu einem
Mentor ihrer Wahl aufgrund freiwilliger Anmeldungen erfolgen.
- Von einem Mentor sollen jeweils 8-12 Studierende betreut werden.
- Wird ein Wechsel des Mentors im Laufe des Studius gewünscht,
soll dies durch Eigeninitiative unbürokratisch möglich sein.
Der bisherige Mentor wird von dem neuen Mentor von dem Wechsel verständigt.
Selbstverständlich müssen auch die Mentoren den/die Studenten/Studentin
akzeptieren.
- Die Koordination des Programms könnte prinzipiell durch die Studienberater
geschehen. Es sollten sich aber auch wenigstens zwei Professoren für
die Betreuung dieses Programms zur Verfügung stellen.
- Für den baldigen Start des Mentorenprogramms sollte einmalig
ein Treffen der Studierenden, die sich am Programm beteiligen wollen,
und der Mentoren organisiert werden.
- Die PSB soll gebeten werden, ein Kolloquium im Fachbereich zu halten,
in dem sie zum einen ihre Arbeit vorstellt, zum anderen aber auf Sinn
und Zweck solcher Mentorenprogramme eingeht.
- Die Mentoren treffen sich einmal im Semester zum Erfahrungsaustausch
(mit der PSB).
- Das Mentorenprogramm wird nach einem Jahr evaluiert.
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