MODUL "PETRINETZE" (1. TEIL EINER STAMMVORLESUNG) SOMMERSEMESTER 2001 Form: Drei Stunden Vorlesung und eine Stunde Übung pro Woche. Vorlesung: Montag 8:00 - 10:00 A10 Hörsaal F ( Best ) . Dienstag 8:00 - 9:00 A10 Hörsaal F ( Best ) . Übung: Dienstag 9:00 - 10:00 A10 Hörsaal F ( NN / Best ) . Beginn: Dienstag, 17.4.2001. Diese Vorlesung wird im Wintersemester 2001/2002 ergänzt durch eine zwei-stündige Vorlesung "Model-Checking auf Halbordnungsbasis" ohne Übungen. Die beiden Vorlesungen können insgesamt als sechsstündige Stammvorlesung in der Theoretischen Informatik betrachtet und entsprechend gehört werden. INHALT: Petrinetze sind ein graphisches Werkzeug zur Modellierung und zur Analyse paralleler Systeme. Normale Petrinetze spielen eine Rolle beim Ver-ständnis grundlegender Konzepte der parallelen Programmierung wie binäre Semaphore, Ressourcenkonflikte und Kontrollfluß. Höhere Petrinetze spielen eine Rolle bei der Spezifikation von Systemen und werden dort auch industriell eingesetzt. Diese Vorlesung bietet eine gründliche Einführung in die Theorie einfacher und höherer Petrinetze. Gezeigt wird, wie die Theorie für Analyse und Verifikation von parallelen Systemen dienlich sein kann. Es werden sehr viele Beispiele, Fallstudien und Anwendungen betrachtet. LITERATUR: B.Baumgarten: Petrinetze: Grundlagen und Anwendungen, BI-Verlag (1990). E.Best, R.Devillers und M. Koutny: Petri Net Algebra. Springer-Verlag (2001). L.Priese und H.Wimmel: Petrinetze. Manuskript (2001). W.Reisig: Petri Nets. An Introduction. Springer-Verlag (1985). P.H. Starke: Analyse von Petri-Netz-Modellen. Verlag B.G.Teubner (1990).