Internet of Things

Die Welt der Daten mit der Welt der Dinge verbinden.

Herzlich Willkommen

Informatik und Gesellschaft

Gruppe: Internet of Things

Auf dieser Webseite erhalten Sie einen Einblick zum Thema "Internet of Things" (IoT), welche im Rahmen des Moduls "Informatik und Gesellschaft" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Wintersemester 2018/2019 entstanden ist.

Auf dieser Webseite gehen wir auf fünf spezielle Aspekte des Internet of Things ein:

Im Abschnitt „Smart Home“ soll es um die Vernetzung sämtlicher Elemente der eigenen vier Wände gehen. Darunter fallen beispielsweise bereits genannte Geräte wie Kühlschrank, Heizung und Licht, die bestehenden Möglichkeiten gehen aber natürlich weit darüber hinaus und werden dort näher beschrieben und erklärt.

Der Themenabschnitt „Autonome Fahrzeuge“ wird alles rund um das Thema Automobilität behandeln; darunter das sehr aktuelle Thema des autonomen Fahrens, bzw. gerade auch die Erweiterung der Funktionalität durch Vernetzung von Fahrzeugen, sowie das Verbinden auch manuell fahrender Autos mit dem Internet.

Im Bereich der Industrie werden vor allem das Thema der Automatisierung und durch die Nutzung vernetzter Maschinen der damit verbundene Schritt zur sogenannten Industrie 4.0 thematisiert. Außerdem gibt es einen kurzen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Industrie und einen Ausblick in die Zukunft.

Der Artikel zum sogenannten Thema „E-Health“ soll Einblick verschaffen in den Bereich informationstechnisch gestützter medizinischer Anwendungen. In Einklang mit dem Oberthema IoT wird dabei vorrangig eine Vielzahl vernetzter Gadgets vorgestellt.

Schlussendlich werden dann unter dem Punkt „Cyberkriminalität“ die Risiken der Verbreitung von IoT-Technologien und die damit einhergehenden neu geschaffenen Möglichkeiten für Cyberkriminelle, sowie Maßnahmen zur Abwehr böswilliger Angreifer beschrieben.

Kommissarin

*PIP PIP PIP PIP PIP*

Der schrille Alarm meines Weckers schallt durch den Raum, sticht mir direkt in den Kopf und reißt mich aus dem Schlaf.

„Alarm aus!“, schreie ich durch die Wohnung, woraufhin Lucy dafür sorgt, dass in meiner Wohnung wieder Ruhe herrscht.

„Guten Morgen, Louise.“, kommt es zurück, „Hast du gut geschlafen?“

„Vielleicht würde ich endlich mal gut schlafen, wenn du mich nicht jeden Morgen mit diesem gottlosen Kreischen aus meinen Träumen reißen würdest.“, antworte ich der körperlosen Stimme meiner Wohnungssteuerung.

„Negativ, meinen Analysen zufolge ist dein Schlafmangel auf Stress zurückzuführen und nicht auf deinen Wecker. Ich würde einen Termin bei einem Arzt vorschlagen. Soll ich basierend auf deinen Terminplan ein Treffen mit Dr. Herzlich verabreden?“, kommt es zurück, während ich mich in Richtung meines Badzimmers bewege.

„Nein! Abbruch!“, rufe ich etwas schroff zurück. „Verdammt, du weißt, dass ich momentan keine Zeit für sowas habe. Und jetzt sei still und bereite das Frühstück vor.“

Ich fühle mich immer noch etwas komisch dabei, eine Wand anzuschreien. Aber ich bin immer noch nicht dazu gekommen ein Avatar Upgrade für Lucy zu kaufen.

„Alles klar Louise, voraussichtliche Dauer bis das Frühstück fertig ist beträgt 12 Minuten und 37 Sekunden. Außerdem ist dein Milchvorrat fast leer und das Ablaufdatum deines Vanillepuddings ist in 2 Tagen. Soll ich neue Milch bestellen und den Vanillepudding als Nachtisch in dein heutiges Mittagessen integrieren?“

Während ich die Tür zu meinem Badezimmer öffne denke ich über ihren Vorschlag nach, „Ja zu der Milch, nein zu dem Pudding, heute will ich lieber Apfel.“

„Verstanden.“

Endlich im Badezimmer angekommen, begrüßt mich direkt mein verschlafenes Gesicht im Spiegel. Wieder davon überzeugt das ich dringend eine Dusche nötig habe, ringe ich mich dazu durch meine morgentliche Routine durchzuziehen. Zum Glück hat Lucy letztens dieses All-Around Badezimmer System vorgeschlagen, was ich mir prompt einbauen ließ.

Nachdem mich die fast 2 Meter hohe Konstruktion 5 Minuten später geduscht, meine Zähne geputzt, meine Nägel geschnitten und mein Makeup aufgetragen hat, verlasse ich jetzt endlich einigermaßen wach mein Badezimmer und begebe mich in meine Küche, wo Lucy gerade dabei ist die Eier zu kochen.

„Louise? Es kommt gerade ein Anruf von Inspektor Williams an. Soll ich ihn akzeptieren?“, fragt Lucy plötzlich, während ich geistesabwesend auf die sich von selbst bewegenden Töpfe starre.

„Huh? Ach so, ja, bitte.“

„Hallo? Louise?“, höre die Stimme meines Vorgesetzten von direkt vor mir sagen.

„Ja, John? Was ist jetzt schon wieder? Kann das nicht warten bis ich im Dezernat bin?“

„Eigentlich schon, ich wollte dich nur vorwarnen, dass es heute etwas länger werden kann. Vielleicht solltest du dich darauf vorbereiten. Wir haben einen neuen Fall im Slum.“

Während ich das Hologramm mit Abendessen, einem Vanillepudding und einem fragend guckenden Smiley vor mir auf dem Tisch mit einer Handbewegung verneine, versuche ich meine Meinung zu diesen Neuigkeiten nicht in meine Stimme mit einfließen zu lassen. „Na toll, ist ja nicht so, als ob ich sowieso schon genug zu tun hätte."

„Ich habe dich von deinen anderen Fällen abgezogen und Janett damit beauftragt. Für diesen hier brauchen wir unsere beste Kommissarin.“

„Und womit habe ich es zu tun, wenn der Fall so wichtig ist?“

„Das erzähle ich dir, wenn du da bist. Aber beeil dich, es ist dringend.“

„Was kann denn…“, fang ich an, bis mir Lucy mitteilt das John schon aufgelegt hat.

Frustriert und entnervt vom Verhalten meines Vorgesetzten stoß ich die Gabel lustlos in das Frühstück, welches Lucy während meines Gesprächs fertiggestellt hat.

Nachdem ich fertig bin und sich mein Geschirr von selbst reinigt, ziehe ich meine Jacke an und öffne meine Wohnungstür, wobei mir noch Lucys Stimme hinterherkommt. „Einen schönen Tag, Louise.“

Im Aufzug angekommen, drücke ich auf den Auto-Knopf, welcher mich direkt vor mein selbstfahrendes Auto bringt. Während ich einsteige und meinem Auto sage, dass ich zur Arbeit möchte, denke ich über die Errungenschaften der letzten Jahre nach.

Der technologische Boom hat nicht nachgelassen, ganz im Gegenteil, heutzutage ist Alltag, was vor 50 Jahren noch fantastische Zukunftsfantasien waren. Der Verkehr in Deutschland ist vollständig automatisiert, manuell fahrende Autos sind auf den Straßen nichtmehr zugelassen und sind maximal noch für Sammler interessant. Generell haben die Automatisierung und der Einsatz von Robotern eine extreme Veränderung hervorgerufen. Jedoch hat es auch seine Schattenseiten.

Manche Menschen scheinen nicht zu wissen, was sie mit ihrer freigewordenen Zeit machen sollen und kommen immer öfter auf Dummheiten. Personen, die sich den erhöhten Lebensstandard nicht leisten können, leben in riesigen Slums, die es praktisch in jeder größeren Stadt gibt. Auch die Überwachung von Privatpersonen ist stark erhöht worden, was einerseits meinen Beruf wesentlich erleichtert, aber gleichzeitig auch Auslöser von gigantischen Protestaktionen ist.

Wir haben in unserem Computer eine Datenbank, in der für jede in Deutschland lebende und registrierte Person alle wichtigen Informationen, inklusive momentanen Aufenthaltsort und einem Wert, der das Risiko für die Allgemeine Sicherheit widerspiegelt, welches von dieser Person ausgeht.

Es ist schon etwas gruselig. Manchmal denke ich, dass wir bald alle nur noch hirnlose Maschinen sind, die jeden Tag ihrer Routine nachgehen und einem Muster folgen.

Und mein Job ist es, die Leute zu finden, die sich nicht in dieses Muster einfügen wollen.

Mein Name ist "Louise Lawrence" und ich bin Kommissarin im Dezernat für spezielle Kriminalfälle.